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Psychosomatische Grundversorgung

Die psychosomatische Grundversorgung ist als Qualifizierung inzwischen für alle Allgemeinmediziner und Gynäkologen verpflichtend. Andere Fachärzte können die Qualifikation ebenfalls erlangen und sind dann berechtigt entsprechende Ziffern mit den gesetzlichen Kassen abzurechnen und ihre Patienten mit basistherapeutischen Gesprächen zu versorgen. Es kann dadurch ein besseres Verständnis dem Patienten gegenübe  und eine vertrauensvollere Arzt-Patienten-Beziehung hergestellt werden. In vielen Fällen können so auch die langen Wartezeiten überbrückt und erleichtert werden, bis der/die Patient/in eine Psychotherapie bei einem/r Pschotherapeuten/in beginnen kann.

Für die Anerkennung bei der Ärztekammer nachgewisen werden muss eine mindestens 3-jährige Erfahrung in selbstverantwortlicher ärztlicher Tätigkeit und es müssen Weiterbildungszeugnisse vorgelegt werden, nach denen Kenntnisse in einer psychosomatisch orientierten Krankheitslehre, reflektierte Erfahrungen über die Psychodynamik und therapeutische Relevanz der Arzt-Patient-Beziehung und Erfahrungen in verbalen Interventionstechniken als Behandlungsmaßnahme erworben wurden. Aus entsprechenden Zeugnissen und Bescheinigungen muss hervorgehen, dass entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen in einem Umfang von insgesamt mindestens 80 Stunden erworben wurden.

Im Rahmen dieser Gesamtdauer müssen gesondert belegt werden:

Theorieseminare von mindestens 20-stündiger Dauer, in denen Kenntnisse zur Theorie der Arzt-Patient-Beziehung, Kenntnisse und Erfahrungen in psychosomatischer Krankheitslehre und der Abgrenzung psychosomatischer Störungen von Neurosen
und Psychosen und Kenntnisse zur Krankheit und Familiendynamik, Interaktion in Gruppen, Krankheitsbewältigung (Coping) und Differentialindikation von Psychotherapie- Verfahren erworben wurden.

Reflexion der Arzt-Patient-Beziehung durch kontinuierliche Arbeit in Balint- oder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen von mindestens 30-stündiger Dauer (bei Balintgruppen mindestens 15 Doppelstunden) in regelmäßigen Abständen über einen Zeitraum von mindestens einem halben Jahr

Vermittlung und Einübung verbaler Interventionstechniken von mindestens 30-stündiger Dauer.

Die Kenntnisse und Erfahrungen müssen in anerkannten Weiterbildungsangeboten und die Reflexion der Arzt-Patient-Beziehung bei anerkannten Balint-Gruppenleitern bzw. anerkannten Supervisoren erworben worden sein 

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Ich biete Kollegen und Kolleginnen Balintarbeit in einer Gruppe an, welche von den Ärztekammern entsprechend anerkannt wird, da ich über die Deutsche Balintgesellschaft zertifizierte Balintgruppenleiterin bin.

Demnächst ist der Start einer regelmäßig stattfindenden Balintgruppe geplant, die 1 x/Monat, Donnerstags, 19:00 Uhr bis 20:45 Uhr, in meiner Praxis in Meckenheim stattfinden wird. Aufgenommen werden bis zu 12 TeilnehmerInnen. Die Kosten belaufen sich auf 30.- Euro pro Teilnahme.

Anmeldung bitte über das Kontaktformular Klienten

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