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Dialektisch-behaviorale Therapie | DBT

Die dialektisch-behaviorale Therapie ist eine in den 80er Jahren entwickelte Psychotherapieform zur Behandlung von Patienten mit Emotions-regulationsstörungen, wie z.B. bei Persönlichkeitsstörungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS, PTSD). Die Therapieform basiert auf der kognitiven Verhaltenstherapie, integriert aber auch andere Therapierichtungen sowie insbesondere die Achtsamkeit. Entwickelt wurde das Programm von der amerikanischen Psychologin Marsha Linehan. Eine der Grundlagen der Therapie ist die sogenannte dialektische Strategie, also die Betrachtung scheinbarer Gegensätze in der Welt des Patienten/der Patientin, um diese aufzulösen und schrittweise zu integrieren.

Diese Therapieform kann im Rahmen einer Einzeltherapie und auch in Form von Gruppentherapien, in sogenannten Skills-Gruppen angeboten werden. Dabei ist das Ziel suizidale Gedanken zu reduzieren, Spannungszustände abzubauen und dysfunktionale Verhaltensweisen aufzugeben, dies unter Verwendung von Skills (Fertigkeiten, Fähigkeiten), die entwickelt oder aktiviert und dann anstelle des bisherigen dysfunktionalen (störenden, selbstschädigenden, beeinträchtigenden) Verhaltens eingesetzt werden können. Den Patienten werden Techniken vermittelt, um sich besser spüren und wahrnehmen zu können und zu lernen, Situationen zu beschreiben, anstatt sofort zu be- bzw. entwerten. Immer geht es dabei um die Balance, um angemessene Kompromissbildungen und um das Entdecken von Grautönen zwischen Schwarz und Weiß.

Ich bin über den Dachverband DDBT als DBT-Therapeutin zertifiziert, bin aber ab August 2022 nicht mehr in der Patient*innen-Versorgung tätig.  

Frau Anne Sarah Urbach hingegen arbeitet in Einzeltherapien bei entsprechendem Bedarf mit DSBT-Materialien.

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